Alternative Antriebskonzepte für Flugtriebwerke

Betreuer: Dipl.-Ing. Andreas Penkner

Zielsetzung

Die prinzipielle Arbeitsweise des Strahltriebwerks ist seit seiner Erfindung unverändert, jedoch wurden die Einzelkomponenten stetig weiterentwickelt und zu höchster Effizienz ausgereift. Aufgrund dieser stetigen Evolution sind die Potentiale dieser Technologie weitestgehend ausgeschöpft. Aus diesem Grund sollen in diesem Forschungsvorhaben Antriebskonzepte für Flugtriebwerke entwickelt werden, die sich gänzlich neuen thermodynamischen Kreisprozessen bedienen. Neben allgemeinen Machbarkeitsstudien sollen vielversprechende Antriebskonzepte detaillierten Machbarkeitsstudien unterzogen werden.

Vorgehensweise

Um die Leistungsparameter neuer Antriebskonzepte abschätzen zu können, müssen Machbarkeitsstudien durchgeführt werden. Bei der Triebwerksauslegung handelt es sich um einen interdisziplinären Prozess, der die Gesichtspunkte der Thermodynamik, Aerodynamik und Strukturmechanik gleichermaßen berücksichtigen muss. Aus diesem Grund müssen in der Machbarkeitsstudie die genannten drei Disziplinen durchlaufen werden.

Um die Machbarkeit vielversprechender Antriebskonzepte im Detail untersuchen zu können, werden generische Triebwerksgeometrien erzeugt. Anhand dieser Geometrie können CFD-Strömungssimulationen und FEM-Analysen erstellt werden, die eine fundierte Aussage über die Machbarkeit und das Potential des Antriebskonzepts machen.