Hub Treatment in Axialverdichtern

Betreuer: Dipl.-Ing. Olivier Gand, Dipl.-Ing. Ingo Hoffmann

Zielsetzung

An die Flexibilität von Axialverdichtern und damit an ihren stabilen Arbeitsbereich werden sowohl für Flugtriebwerke als auch für stationäre Anwendungen heutzutage immer höhere Anforderungen gestellt. Eine mittlerweile bewährte Möglichkeit den stabilen Arbeitsbereich des Verdichters zu erweitern stellen Gehäusestrukturierungen (Casing Treatment) über den Rotorschaufeln dar. Analog hierzu ist es denkbar bei Statorschaufeln ohne Nabendeckband die unter den Schaufeln rotierende Nabe ebenfalls zu strukturieren (Hub Treatment), um die durch die Spaltströmung generierte Blockage zu reduzieren. Durch die Beeinflussung der Nabenblockage kann dann eine Vergrößerung der Stabilität des Gesamtverdichters erzielt werden.

Ziel des Vorhabens ist es das generelle Potential eines Hub Treatments im Stufenverband eines Axialverdichters zu beurteilen.

Vorgehensweise

Die Auswirkungen eines Hub Treatments im Stufenverband werden am 2-stufigen Axialverdichter des IST analysiert. Hierzu werden detaillierte numerische Untersuchungen mit Hilfe des Strömungslösers TRACE des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt. Im Fokus der Untersuchungen stehen sowohl das durch den Einsatz eines Hub Treatments veränderte Verlustverhalten des entsprechenden Stators als auch die Auswirkungen des Hub Treatments auf die folgende Stufe.

Projektpartner

Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der AG Turbo gefördert.

Weitere Projektpartner sind