H2-IGCC

Betreuer: Dr.-Ing. Herwart Hönen, Dipl.-Ing. Robert Kluxen

Zielsetzung

Im Rahmen des EU-Projekts H2-IGCC (Integrated Gasification Combined Cycle) untersucht das Institut die Auswirkungen von Synthesegasverbrennung auf den Turbinenteil einer generischen Gasturbinengeometrie, welcher auf Basis der Siemens SGT5-4000F numerisch ausgelegt wurde. Als Ergebnisse sollen Designmodifikationen für den Synthesegasbetrieb abgeleitet werden. Das Synthesegas wird aus Kohle gewonnen und erlaubt die Abscheidung von CO2 vor der Verbrennung (Carbon Capture and Storage CCS).

 

Das Gesamtprojekt mit 24 EU-weiten Partnern zielt darauf ab, technische Lösungen bereitzustellen, die den Einsatz von aktuellen hocheffizienten Gasturbinen in der nächsten Generation von IGCC-GuD-Kraftwerken zu ermöglichen. Hierbei soll die Verbrennung mit unverdünntem Synthesegas erfolgen und gleichzeitig niedrige NOx-Emissionen und Brennstoff-Flexibilität ermöglicht werden.

Vorgehensweise

Zur Auslegung der Turbinengeometrie und Bereitstellung der Geometriedaten werden kommerzielle Designtools verwendet. Die anschließenden detaillierten CFD-Rechnungen dienen zur Verifikation des Designs und stellen sowohl Daten für den Off-Design Betrieb als auch für den Betrieb bei Synthesegasverbrennung zur Verfügung. Die Programme hierfür sind Turbogrid und CFX (Ansys).

 

Basierend auf den Ergebnissen dieser Untersuchungen und denjenigen der beteiligten Projektpartner werden die Probleme herausgestellt und ein modifiziertes Design erarbeitet, welches den Anforderungen an Synthesegasverbrennung gerecht wird.

Projektpartner

Das Projekt wird innerhalb des siebten EU-Forschungsrahmenprogramm (7. FRP) gefördert und in Kooperation mit 23 EU-weiten Partner durchgeführt.

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