Historie

1879
Gründung und Aufbau des Maschinenlaboratoriums, ab 1898 Errichtung des Gebäudes neben dem 1891 gebauten Kesselhaus 1. Leiter des Maschinenlabors: Professor Hugo Junkers, ab 1899 Beginn des Unterrichtes im Laboratorium.

1909
Erweiterungsbau nach Südwesten mit Einrichtung des Sprinkler-Laboratoriums und der Krafterzeugungsanlage der Hochschule, im Herbst 1909 Aufnahme der Stromversorgung der Hochschule.

1912
Rücktritt von Professor Hugo Junkers, Übernahme des Maschinenlaboratoriums durch Professor Paul Langer mit den Lehrgebieten Wärmetechnik, Maschinenlaboratorium, Verbrennungskraftmaschinen / Kraftfahrzeuge, Dampfturbinen und Turbokompressoren.

1913
Professor Hermann Bonin wird berufen und übernimmt die Lehrgebiete Dampfmaschinen, Arbeitsmaschinen, Dampfkessel sowie Lüftung und Heizung, ab 1919 übernimmt Professor Hermann Bonin auch die Dampfturbinen, für die Lehrgebiete Wasserkraftmaschinen und Kreiselpumpen wird Professor Hans Jaeger berufen.

1928
Umbau und Erweiterung des Maschinenlaboratoriums zu einer einheitlichen Bauanlage mit großer Maschinenhalle, Errichtung eines neuen Kraft- und Heizwerkes für die Hochschule.

1948
Neugründung des Instituts für Turbomaschinen, Professor Karl Leist wird zum 01. Oktober 1948 berufen für die Lehrgebiete Dampfturbinen, Gasturbinen, Turbokompressoren und -pumpen, Kolbendampfmaschinen und Flugzeugantriebsturbinen.

1951
Umbau und Erweiterung (Aufstockung) des Institutsgebäudes, Erneuerung der Fassade auf den heutigen Stand.

1959
Umbau des nordöstlichen Institutsbereiches und Bau des Strahltriebwerksprüfstands.

1962
Professor Wilhelm Dettmering tritt nach dem Tode von Professor Karl Leist (10. Mai 1960) dessen Nachfolge an und wird zum Direktor des Instituts für Turbomaschinen ernannt.

1963
Teilung des Instituts für Turbomaschinen in zwei Bereiche: Institut für Dampf- und Gasturbinen (Professor Günter Dibelius) und Institut für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen (Professor Wilhelm Dettmering), Aufteilung der Lehrgebiete.

1966
Abschluß der Umbaumaßnahmen im Bereich der Versuchshalle (Arbeiten seit 1963: Planung, Aushebung und Ausbau des Kellerbereiches, Aufbau neuer Fundamente, Erneuerung der Krananlage, Seminarraum).

1971
Professor Otto David wird auf den Lehrstuhl für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen berufen und zum Direktor des Instituts ernannt.

1982
Professor Heinz E. Gallus übernimmt nach dem Tode von Professor David (04. Juli 1982) die Institutsgeschäfte und wird zum 21. November 1982 auf den Lehrstuhl für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen berufen und zum Institutsdirektor ernannt, nach seiner Emeritierung (29. Februar 1996) leitet Professor Heinz E. Gallus das Institut kommissarisch weiter.

1987
4. Symposium "Unsteady Aerodynamics and Aeroelasticity of Turbomachines and Propellers" , 06. -10. September in Aachen (Eurogress) Durchführung und Leitung: Professor Heinz E. Gallus.

1998
Professor Reinhard Niehuis wird als Nachfolger von Professor Gallus berufen und übernimmt am 01. Septemper 1998 die Leitung des Instituts für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen.

2007
Professor Peter Jeschke wird als Nachfolger von Professor Reinhard Niehuis berufen und übernimmt am 01. Juni 2007 die Leitung des Instituts für Strahlantriebe und Turboarbeitsmaschinen.

2017
Umbennenung des IST in "Institut für Strahlantriebe und Turbomaschinen".