Arbeitsgebiete

 
Turbinenleitrad mit Kavität aus eigener Fertigung Urheberrecht: RWTH Aachen | IST

Die am Institut verfolgten Arbeitsgebiete lassen sich in einem Modell, bestehend aus den drei Säulen Experiment, Simulation und Methodenentwicklung, zusammenfassen. Obwohl die heute zur Verfügung stehenden Rechenleistungen viele komplexe Fragestellungen simulativ zu durchdringen erlauben, werden qualitativ hochwertige Experimente nach wie vor für die Kalibrierung und Validierung in der numerischen Methodenentwicklung benötigt.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den einzelnen Disziplinen arbeiten komplementär an der Beantwortung aktueller Forschungsfragen auf dem Feld der Turbomaschinen. Ein unverzichtbares Werkzeug hierfür sind Leistungsrechnungsprogramme, wie das am IST mitentwickelte GasTurb, zur Vorauslegung und Nachrechnung von Gasturbinen dar. Im Bereich der aerodynamischen und strukturdynamischen Simulation sowie aerodynamischen Optimierung verfügt das IST über weitreichende Kompetenzen. Eingesetzt werden diverse kommerzielle Simulationsprogramme ergänzt durch Eigenentwicklungen. Im Bereich der Methodenentwicklung partizipiert das IST an der Codeentwicklung des Strömungslösers TRACE des DLR. Eine wesentliche Kompetenz des IST ist darüber hinaus die Auslegung und Fertigung von Strömungsmesstechniken für Kooperationspartner und Auftraggeber, als auch für den Einsatz in den institutseigenen Prüfständen und Windkanälen.